Geistliche Impulse

Liebe Christen,
 

Ein eigentlich unfassbares Geschehen: 

Das vor über 2000 Jahren im Stall geborene Kind Jesus 

ist der Mensch gewordene unsichtbare Gott. 

Damit ist Weihnachten der Himmel auf Erden angebrochen. 

Uns Menschen wird die Würde zugesprochen, 

ein Sohn, eine Tochter Gottes sein zu dürfen. 

Das bedeutet Befreiung und Verpflichtung zugleich.

Unser Kirchenpatron St. Urbanus hat seinen Festtag am 25. Mai. Das Patronatsfest hat den Rang eines Hochfestes. Trotz Zusammenlegungen von Gemeinden zu einer neuen Pfarrei, soll jede einzelne Gemeinde ihr Patrozinium feiern, z.B mit einem festlichen Gottesdienst, einer Wallfahrt oder einer Prozession. Auf jeden Fall soll mit einem Patronatfest Freude und Geselligkeit verbunden sein.

Das Lembecker Dreifachjubiläum sei ein wahrhaftig schönes Heimatfest.  Das betonte Bischof Dr. Felix Genn zu Anfang seiner Predigt. Der in vergangener Zeit etwas stiefmütterlich behandelte und oft sogar belächelte Begriff der „Heimat“ stehe in jüngster Zeit wieder mehr im Focus. „Zusammen sind wir Heimat“ laute zum Beispiel das Leitwort der diesjährigen Caritas-Aktion.

Liebe Mitchristen

„Mit einer Hoffnung unterwegs“ so lautete in den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Motto des Diözesanforums im Bistum Münster. Manche der Empfehlungen, Optionen und Beschlüsse, die dort verabschiedet wurden,  sind umgesetzt worden, vieles aber auch nicht oder noch nicht. Das wurde mir klar, als ich die Entscheidungen damals in diesen Tagen noch einmal durchblätterte.                   Es ist wie bei dem Gleichnis vom Sämann im Evangelium. Ein Teil der Körner fällt auf den Weg, ein Teil auf steinigen Grund, ein Teil in die Dornen und offenbar nur ein kleiner Teil auf guten Grund.

Unsere älteren Kirchen sind alle nach Osten ausgerichtet mit 3 Fenstern im Chorraum. Das Licht der einen Sonne fällt dann durch 3 Fenster in die Kirche.

Das erste Fenster für Gott den Schöpfer, das zweite für den Menschensohn, das dritte für den Hl. Geist. Die ersten beiden Fenster bereiteten den Künstlern keine Schwierigkeiten, aber das dritte. Denn der Hl. Geist ist nicht zu sehen. Es gibt von ihm keine Personenbeschreibung. Darum versuchten es die Künstler mit Farben und Symbolen, wie Rot, Friedenstaube und Wellen und Brücken.
 Alle biblischen Texte zum Heiligen Geist führen uns in die Handlungsebene.

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